Die Schafgarbe gehört zu den ältesten bekannten Heilpflanzen Europas. Ihre fein gefiederten Blätter gaben ihr den botanischen Namen „millefolium“ – sinngemäß „tausend Blätter“. Im Sommer trägt sie zahlreiche weiße bis leicht rosafarbene Blüten.

Die Pflanze enthält unter anderem ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe und Flavonoide.

Schon seit der Antike wird die Schafgarbe als traditionelle Wundpflanze geschätzt. Ihre Verwendung brachte ihr auch Namen wie „Soldatenkraut“ ein.

Eine besondere Bedeutung hat die Schafgarbe außerdem für die Verdauung. Ihre Bitterstoffe werden traditionell zur Unterstützung von Magen, Galle und Verdauung eingesetzt. Auch bei krampfartigen Verdauungsbeschwerden findet sie Verwendung.

In der Frauenkräuterkunde zählt die Schafgarbe ebenfalls zu den traditionsreichsten Pflanzen. Sie wird insbesondere bei Menstruationsbeschwerden und Unterleibskrämpfen eingesetzt.

Bekannt sind Zubereitungen wie Schafgarbentee, Tinkturen, Kräuterbäder und der traditionelle Schafgarben-Leberwickel.