Das Gänseblümchen ist eine der vertrautesten Pflanzen unserer Wiesen. Seine kleinen weißen bis rosafarbenen Blüten begleiten uns beinahe das ganze Jahr und machen es zu einem Sinnbild für Natürlichkeit, Reinheit und schlichte Schönheit.

Die Pflanze gehört zu den Korbblütlern und enthält unter anderem Saponine, Gerbstoffe, Flavonoide, Schleimstoffe, Bitterstoffe und ätherisches Öl.

In der traditionellen Kräuterkunde wird das Gänseblümchen besonders für die Haut geschätzt. Äußerlich kommt es beispielsweise bei kleinen Hautverletzungen, Prellungen, Verstauchungen oder beanspruchter Haut zum Einsatz. Auch bei unreiner oder gereizter Haut findet man es häufig in traditionellen Kräuterzubereitungen.

Als Tee wird das Gänseblümchen in der Volksheilkunde außerdem bei Husten und zur Unterstützung der Atemwege verwendet.

Doch auch in der Wildkräuterküche hat die kleine Pflanze ihren Platz. Junge Blätter und Blüten können Salate, Suppen, Kräuterbutter oder andere Gerichte dekorativ und geschmacklich bereichern.

Im Brauchtum steht das Gänseblümchen für Unschuld und Reinheit und ist vielen auch als klassische „Kinderblume“ oder als kleines Liebesorakel bekannt.